Het Woord

Bij het lezen vanavond van de hieronder geciteerde brief van R.M.R. aan seine verehrte Fürstin schoot mij een versregel te binnen: ‘Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort’. Rilke de eenling, de eenzame die in het gedicht afstand neemt van ‘de mensen’, ’sie’ die de verwondering, de mythe in het leven bedreigen met de strengheid van hun taal. Ik ben geen germanist of criticus en wil ook niet pretenderen hier een tekstverklaring te kunnen geven die enig hout snijdt. Liever laat ik de dichter zelf spreken:

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn, und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.

(1899)

~ door duino op juni 18, 2008.

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