Die letzten Tage der Menschheit
Een aanrader voor wie zin heeft zich door 750 pagina’s Weens heen te worstelen (overigens went dat na een paar pagina’s vanzelf): Karl Kraus’ Die letzten Tage der Menschheit. Een absolute aanrader dus, waarvan helaas (voor zover ik weet) geen vertaling in het Nederlands verkrijgbaar is. Eigenlijk moet je het trouwens niet lezen maar zien. Tragödie in fünf Akten mit Vorspiel und Epilog staat op de kaft, maar ook dat zal lastig worden: het stuk is geloof ik nooit integraal opgevoerd en dat mag nauwelijks verbazen. Zoals de schrijver zelf zegt: Die Aufführung des Dramas, dessen Umfang nach irdischem Zeitmass etwa zehn Abende umfassen würde, ist einem Marschtheater zugedacht. Theatergänger dieser Welt vermöchten ihm nicht standzuhalten. Dat het publiek zou bezwijken onder een opvoering van het stuk heeft niet alleen met de lengte te maken: Denn es ist Blut von ihrem Blute und der Inhalt ist von dem Inhalt der unwirklichen, undenkbaren, keinem wachen Sinn erreichbaren, keiner Erinnerung zugänglichen und nur in blutigem Traum verwahrten Jahre, da Operettenfiguren die Tragödie der Menschheit spielten. Die Handlung, in hundert Szenen und Höllen führend, ist unmöglich, zerklüftet, heldenlos wie jene.
Hieronder een paar regels uit de eerste akte. Nog voordat de oorlog werkelijk uitgebroken is – maar men wordt er al wel warm voor gemaakt, gaat het enthousiaste volk op spionnenjacht. Niemand is veilig voor de verdachtmakingen van de massa, aan ieders loyaliteit wordt getwijfeld. En daarmee zijn we weer aanbeland bij de de actualiteit. (Zou de vrouw van Wilders een snor hebben?)
ACHTER: So is. Jetzt is Krieg und da gibts keine Würschtel! (Eine Dame mit leichtem Anflug von Snurrbart ist aufgetreten.)
DIE MENGE: Ah do schauts her! Das kennt ma schon, ein verkleideter Spion! Varhaften! Einspirn stantape!
EIN BESONNENER: Aber meine Herren – bedenken Sie – sie hätte sich doch rasieren lassen!
EINER AUS DER MENGE: Wer?
DER BESONNENE: Wenn sie ein Spion wäre.
EIN ZWEITER AUS DER MENGE: Drauf hat er vergessen! So hat er sich gfangt!
RUFE: Wer? – Er! – No sie!
EIN DRITTER: Das ist eben die List von denen Spionen!
EIN VIERTER: Damit mrs net mirkt, dass Spionen san, lassen s’ihnern Bart stehn!
EIN FÜNFTER: Redts net so dalkert daher, das is ein weiblicher Spion und damit mrs net mirkt, hat s’ an Bart aufgepappt!
EIN SECHSTER: Das ist ein weiblicher Spion, was sich für ein Mannsbild ausgeben tut!
EIN SIEBENTER: Nein, das ist ein Mannsbild, was sich für ein weiblichen Spion ausgeben tut!
DIE MENGE: Jedenfalls ein vardächtiger, der auf die Wachstubn ghört! Packts eahm!
(Die Dame wird von einem Wachmann abgeführt. Man hört die “Wacht am Rhein” singen.)
Voor de volledigheid: Die Wacht am Rhein is een lied dat in het Duitse keizerrijk de status van volkslied had. Ook bij officiële gelegenheden werd het gespeeld. De tekst verzekert het vaderland van een sterke verdediging aan de Rijnoever, zodat geen vijand daar een aanval zal wagen. En die vijand kan er natuurlijk maar één zijn, de natuurlijke vijand, zeker in 1840.

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